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Aufsteigen mit Fürsty
Luftverkehr schafft Arbeitsplätze e. V.

Was sagen die Flugplatzgegner?

Vorhaben, wie der Aufbau eines Verkehrslandeplatzes, haben in unserer Republik immer auch Gegner. Dabei scheint es auch nicht von Bedeutung zu sein, ob unter Einhaltung aller Umwelt- und Emissionsbestimmungen neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Straßenbau, neue Technologien und sogar regenerative Technologien wie z.B. Windkraftwerke müssen sich diesen Gegnern stellen.
Fraglich ist dabei immer, ob die Befürworter eine kleine Minderheit darstellen, oder aber in der schweigenden Mehrheit zu finden sind. Mit diesem Konzept möchten wir den Behauptungen der Flugplatzgegner sachliche und fachliche Argumente entgegensetzen. Viele der in diesem Abschnitt skizzierten Themen werden in den nachfolgenden Kapiteln vertieft.

Wir lehnen nächtlichen Frachtflugbetrieb ab!

Wir auch! Dies ist nicht Bestandteil unseres Konzepts und wird es auch nicht werden.

Flugplätze schaffen Arbeitsplätze - eine häufig verwendete Lüge

Luftfahrt war schon immer ein bedeutender Faktor für Arbeit. Derzeit ist die Luftfahrt eine der wenigen Branchen, in denen besonders viele neue Arbeitsplätze, insbesondere für hochqualifizierte Mitarbeiter entstehen (z.B. bei Airbus). Außerordentlich hat Bayern von dieser Branche profitiert: EADS, Eurocopter, IABG, RUAG, MTU sind nur die großen Beispiele. Viele kleine Spezialbetriebe der Luftfahrt sind in Bayern ansässig. Ein Flugplatz ist ein industrieller Multiplikator. Rund um Egelsbach (vergleichbar in Bezug auf Struktur und Einzugsgebiet) sind knapp 700 Arbeitsplätze direkt oder indirekt mit dem Verkehrslandeplatz verbunden.

Kein Flugverkehr mit fliegenden Rasenmähern!

Aufgrund der strengen deutschen Gesetzgebung und der Vorreiterrolle Deutschlands in der Europäischen Union haben wir uns in den letzten Jahrzehnten inzwischen zu 'Weltmeistern' in Sachen Lärmreduktion von Flugzeugen entwickelt. Übrigens eine Disziplin, die auch in Bayern Arbeitsplätze sichert. Das Konzept sieht vor, insbesondere für leise, moderne Flugdiesel, Turboprops und Turbofans (LightJets) bis 5,7 t attraktiv zu sein. Hier ist auch das größte Wachstum in den nächsten Jahren zu erwarten.

Gegen Flieger habe ich ja nix. Aber bitte nicht vor meiner Haustüre.

St. Floriansprinzip; Fliegen ist jedoch für die allermeisten attraktiv, Luftaufnahmen begehrt, Flugtage begeistern Tausende und Urlaubs- und Geschäftsreiseflüge sind für die meisten Bürger normal.

Auf Kosten der Bevölkerung schauen sich am Wochenende Reiche die Erde von oben an!

Die allgemeine Luftfahrt wird in Deutschland durch alle Bevölkerungsschichten repräsentiert: Vereine, Firmen, Freiberufler und Privatleute sind beruflich oder privat involviert. Insbesondere zahlen sie auch dafür! Beim Verkehrslandeplatz Fürstenfeldbruck sieht die Bilanz besonders gut aus. Hier geht es darum, die bereits getätigten Investitionen der Bürger in den ehemaligen Fliegerhorst in Einnahmen für die Region zu wandeln und gegebene Standortvorteile zu nutzen.

Eine zukünftige zivile fliegerische Nutzung engt die Gemeinden aufgrund von Bauschutz- und Lärmschutzzonen in ihrer baulichen Entwicklung ein.

Das Flugplatzgelände ist weitgehend FFH Gebiet. Die Bezeichnung Flora- Fauna-Habitat-Richtlinie, kurz FFH-Richtlinie, meint eine Naturschutz- Richtlinie der Europäischen Union, die 1992 beschlossen wurde (Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen). Eine bauliche Veränderung oder sogar freie Planung ist hier mehr als eingeschränkt.

Luftverkehr schadet der Umwelt!

Die Existenz des Flugplatzes hatte die Einordnung zum FFH Gebiet erst möglich gemacht (siehe oben).

Die Region 14 ist durch mehr als einen Flugplatz erreichbar. Im Landkreis FFB gibt es doch schon Jesenwang und Oberpfaffenhofen!

Fakt ist, dass es in Oberbayern keinen allgemein nutzbaren Flugplatz für Luftfahrzeuge bis 5,7 t gibt. Jesenwang kommt aufgrund seiner Bahnlänge nur für sehr kleine Luftfahrzeuge in Betracht und ist als Sonderlandeplatz nur eingeschränkt nutzbar. Oberpfaffenhofen wird als Werksflugplatz genutzt. Es ist vielmehr für eine Landeshauptstadt wie München einmalig, dass sie nicht über einen Flugplatz der allgemeinen Luftfahrt erreichbar ist.

FFB ist der am dichtesten besiedelte Landkreis Bayerns und darf nicht zusätzlich belastet werden!

Der Vergleich mit dem Rest von Bayern ist gewollt irreführend. Zudem ergibt eine Korrelation zwischen Emissionsbelastung und Bevölkerungsdichte keinen Sinn (vgl. Freising). Oft ist es so, dass ein Flugplatz als Standortfaktor zu einer höheren Bevölkerungsdichte führt.
Sinnvoll sind bestenfalls Vergleiche mit Randkreisen von anderen Ballungsräumen mit ähnlicher Gewerbe- und Sozialstruktur. Etwa Offenbach oder der Rhein-Sieg Kreis sind im Vergleich zu FFB dichter besiedelt und haben deutlich mehr Verkehr der allgemeinen Luftfahrt, ohne dass diese dort als große Belastung wahrgenommen wird.

Es gibt keinen Bedarf an privatem oder gewerblichem Verkehr der allgemeinen Luftfahrt!

Wenn das stimmen würde, wäre kein nennenswerter Luftverkehr zu erwarten – wozu dann die ganze Aufregung? Fakt ist jedoch, dass Experten den Bedarf und sogar ein deutliches Wachstum bei den leichten 4-6 sitzigen Jets (VLJs) sehen.

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