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Bürgerinitiative
Aufsteigen mit Fürsty
Luftverkehr schafft Arbeitsplätze e. V.

Hintergrund zur Region

Strukturdaten der Region 14

Fürstenfeldbruck liegt in der Region 14 von 18 bayerischen Planungsregionen. Die Region 14 umfasst:
  • München
sowie die Landkreise
  • Freising
  • Erding
  • Ebersberg
  • Starnberg
  • Landsberg
  • Dachau
  • Fürstenfeldbruck


Region 14


Mit einer Fläche von 5.504 km² und 2,5 Millionen Einwohnern ist sie die zweitgrößte Planungsregion in Bayern.
Mit München in der Mitte verkörpert gemäß dem Slogan von Umweltminister Dr. Werner Schnappauf gerade diese Region wie keine andere „High-Tech im Grünen.“ Die Region ist Sitz renommierter Betriebe wie BMW, EADS, E.ON, ESG, IABG, Kraus-Maffei Wegmann, MAN, MTU AeroEngines und Siemens. Es gilt, dieses Innovationspotential und das entsprechende Angebot an Arbeitsplätzen für die Zukunft zu sichern.
Zu einer wirtschaftlich prosperierenden Region gehört eine Verkehrsinfrastruktur, die für alle Firmen die Möglichkeit bietet, ihre Mitarbeiter schnell von A nach B zu bringen bzw. deren Kunden die Möglichkeit zu bieten, schnell die Region um München zu erreichen. Neben der Straße und der Bahn gehört in unserer schnelllebigen Zeit auch die Möglichkeit, das Flugzeug in allen möglichen Varianten geschäftlich zu nutzen.
Die Einbindung von „Fürsty“ in den Verbund der Flugplätze Franz-Josef Strauß, Oberpfaffenhofen und Jesenwang sichert eine sinnvolle Aufteilung und Lenkung des Luftverkehrs für die Region 14.

Lage von Fürstenfeldbruck in der Planungsregion 14

Die Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck und somit der Flugplatz liegen im westlichen Teil der Region 14 und verfügen über eine ausgezeichnete überregionale Straßen-Verkehrsanbindung. Die A8 (München-Stuttgart) und die A96 (München-Lindau) sowie die Bundesstraßen B2 und B 471 bilden eine optimale Verbindung in das Zentrum der Planungsregion 14. Genau das gleiche gilt für die öffentlichen Verkehrsmittel, hier an erster Stelle die S-Bahn Verbindungen.
Die Bahnlinien S4 und S8 (Maisach) bieten einen 20-Minuten-Takt in die Landeshauptstadt. Mit einer Fahrtzeit von 27 Minuten ist man vom Flugplatz „Fürsty“ am Hauptbahnhof München.
Der Flugplatz grenzt direkt an das Industriegebiet von Fürstenfeldbruck, Hasenheide Nord sowie das Gewerbegebiet Maisach.

Lage des Verkehrslandeplatzes>

Bevölkerungsdichte im Vergleich

Die Aussage, dass der Landkreis Fürstenfeldbruck einer der am dichtesten besiedelte Landkreise sei, ist irreführend. Vergleicht man aber den Landkreis Fürstenfeldbruck z.B . mit Landkreisen wie Offenbach (mit dem Verkehrslandeplatz Egelsbach) und Rhein-Sieg-Kreis (mit dem Verkehrslandeplatz Bonn-Hangelar) bezüglich der Bevölkerungsdichte, stellt man fest, dass der Landkreis FFB im Vergleich gut abschneidet. Wenn man ausschließlich die Gemeinden berücksichtigt, die im Landkreis von einem zivilen Flugplatz „Fürsty“ betroffen sind, kommt diese Tatsache noch besser zum Vorschein. Wichtig ist zudem nicht die Bevölkerungsdichte, sondern die Anzahl der Einwohner die einer Lärmbelästigung unterliegen.

Name Einwohner (E) Fläche (km²) Bev.Dicht (E/km²)
FFB, Landkreis (FFB) 197.995 434,84 455
Freising, Landkreis (FS) 158.140 799,6 198
Fürstenfeldbruck Landkreis ** 142.000 429,5 330
Offenbach, Landkreis (OF) 337.305 356,28 947
Rhein-Sieg-Kreis (SU) 593,414 1.153,59 514
** ohne Germering und Puchheim, die nicht durch den Verkehrslandeplatz "Fürsty" betroffen sind
Quelle: Statistisches Bundesamt (http://www.destatis.de)

Flugbetrieb benachbarter Flugplätze

Der Verkehrsflughafen München Franz-Josef Strauß stößt als 'Internationaler Verkehrsflughafen' für die gewerbliche Großluftfahrt z.Zt. an seine Grenzen. Um diesem Flugaufkommen im internationalen Wettbewerb Rechnung zu tragen, ist es wichtig, dass der Ausbau des Flughafens mit einer 3. Startbahn vorangetrieben wird. Abgewickelt wird Flugverkehr mit einer An- und Abfluggeschwindigkeit von ca. 250 km/h. Langsam fliegende Geschäftsflugzeuge bis 20 Tonnen stören diesen Verkehr und sind von Seiten der Flugsicherung nur mit Verzögerung für die größeren Flugzeuge zu staffeln.
Der Sonderflughafen Oberpfaffenhofen ist als 'Werksflughafen' z. Zt. für die Allgemeine Luftfahrt sehr eingeschränkt anfliegbar. Seinem speziellen Hauptnutzungszweck entsprechend hat er den Status eines Sonderflughafens, d.h. nur explizit benannte Nutzer dürfen den Flugplatz regulär anfliegen. Im Sinne einer vernetzten Infrastruktur wäre es von Vorteil für die Region 14, diesen Flughafen in Zukunft für alle Geschäftsflugzeuge von 5,7 bis 20 Tonnen im Instrumenten- und Sichtanflugverfahren zu öffnen. Dies würde zum einen der bestehenden baulichen und technischen Infrastruktur entsprechen und gleichzeitig den laufenden Werksverkehr ergänzen.
Der Sonderlandeplatz Jesenwang ist mit einer Landebahnlänge von 408 Meter sowohl nach Westen als auch nach Osten nicht ausbaufähig. Er ist die Heimat von Flugzeugen bis maximal 3 Tonnen, die diesen Flugplatz, abhängig von der Temperatur und der Zuladung, nur bedingt anfliegen können. In den vergangenen Jahren hat sich dieser Platz gerade für die im Aufwind befindliche Ultraleichtszene bewährt. Diese Art von Flugzeugen benötigen nur kurze Landebahnen und ihre Lärmwerte sind aufgrund der technischen Entwicklung zu vernachlässigen.
Der Flughafen Augsburg liegt westlich der Region 14 und ist somit als Regionalflughafen für Schwaben zu weit von der Region 14 entfernt.
Der Sonderlandeplatz Oberschleißheim wird heute von mehreren Luftsportvereinen und der Bundespolizei genutzt. Zeitweise war hier der zweite Münchner Intensivtransporthubschrauber stationiert, der vom ADAC und BRK gemeinsam betrieben wurde. Der Platz ist Ausgangspunkt für sehr beliebte Oldtimer- und Luftschiff-Rundflüge. Der Flugplatz liegt stadtnahe und verkehrsgünstig (Autobahnen / S-Bahn) und bietet als Attraktion die historische Flugwerft, die viel besuchter Teil des Deutschen Museums ist. Der Sonderlandeplatz unterliegt starken Einschränkungen: Die Start- /Landebahn von 808 m Länge entspricht nicht den europäischen Anforderungen. Zusätzliche Flugzeuge dürfen nicht stationiert werden. Die Anzahl der für auswärtige Flugzeuge genehmigten Bewegungen ist trotz Kontingentierung regelmäßig schon im Spätsommer verbraucht.
Der Verkehrslandeplatz Fürstenfeldbruck mit seiner vorhandenen Infrastruktur ist ein ideales Bindeglied zwischen Oberpfaffenhofen und Jesenwang. Als Verkehrslandeplatz für die Region 14 kann „Fürsty“ gemäß dem Landesentwicklungsplan den Sichtflugverkehr bis 5,7 Tonnen abwickeln (Quelle: Landesentwicklungsprogramm Bayern; 12.07.2005; zu B V Nachhaltige technische Infrastruktur). Ohne große bauliche Maßnahmen ist dies sofort und problemlos möglich. Die vorhandene und durch Steuergelder finanzierte Infrastruktur des Militärflugplatzes mit seinen Einrichtungen erfüllt bereits die in Zukunft geforderten Werte für europäische Verkehrslandeplätze, ohne dass bauliche Maßnahmen nötig wären.

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