Impressum     Kontakt
Bürgerinitiative
Aufsteigen mit Fürsty
Luftverkehr schafft Arbeitsplätze e. V.

„Fürsty“ - der Verkehrslandeplatz für die Zukunft der Region

Zur Homepage des Flugplatzes Fürsty

Die Flugplatz Fürstenfeldbruck Betriebsgesellschaft mbH (=FFFBmbH) plant eine neue luftrechtliche Genehmigung als Verkehrslandeplatz der Klasse 1 für Flugzeuge der Allgemeinen Luftfahrt im Sichtflugverkehr bis 5,7 Tonnen. Hierbei soll der Platz ganzjährig als Verkehrslandeplatz anfliegbar sein. Eine Zollabfertigung vor Ort muss dabei den grenzüberschreitenden Verkehr sicherstellen.

Flugbetrieb in „Fürsty“

Die Höhe der Landegebühren wird sich an dem Geräuschpegel der Flugzeuge orientieren. Dies und drei mögliche Anflugverfahren sichern ein minimales zusätzliches Lärmaufkommen durch den Flugbebtrieb für die benachbarten Gemeinden. Ein einvernehmliches Nebeneinander mit den Nachbarn hat dabei oberste Priorität. Der Gedanke, dass Flugzeuge laut sein müssen, ist schon lange nicht mehr zutreffend. Erzeugen doch die überwiegende Zahl von Flugzeugen geringere Lärmemissionen als Autos und Motorräder. Und dass größer gleich lauter bedeutet, trifft schon lange nicht mehr zu. Der Flugbetrieb ist für eine überwiegende Anzahl der Gemeinden, die vehement gegen eine zukünftige zivile Nutzung von „Fürsty“ votieren, überhaupt nicht mehr wahrzunehmen.


Leise, leistungsfähig und am Markt etabliert: die Beechcraft King Air B200 Turboprob
(Quelle: http://www.raytheonaircraft.com)


Flugzeuge bis 5,7 Tonnen sind in der Regel wirtschaftliche und leise Turboprop- oder Turbofan- Flugzeuge. Die Zukunft zeigt hier eindeutig in Richting leiser Turbo-Fan Business Jets. Hierdurch wird der Geräuschpegel in der Zukunft noch weiter gesenkt.


Moderner Turbofan BusinessJet vom Typ Beechcraft Premier 1A
(Quelle: http://www.raytheonaircraft.com)


Im Gegensatz zum zivilen war der militärische Flugbetrieb tatsächlich sehr lärmintensiv, denn „Fürsty“ war
  • einer von drei strategischen Flugplätzen der Bundeswehr in Deutschland,
  • und NATO-Ausweichflugplatz, d.h.
    • 7 Tage in der Woche für 24 Stunden anfliegbar,
    • der Platz für laute militärische Düsentriebwerke (Nachbrenner),
    • der Platz für Anflüge in Formation (bis zu 4 Maschinen),
    • mit zwei Platzrunden ausgestattet (Jet im Süden, Propeller im Norden)
    • und Geschwindigkeiten in der Jet-Platzrunde zwischen 450 und 550 km /h.
Dies übertrifft die Höchstgeschwindigkeiten und die Geräuschkulisse von Flugzeugen der Allgemeinen Luftfahrt um ein vielfaches. Das Geräusch von modernen Antrieben zeitgemäßer Kleinflugzeuge liegt zum einen in einem angenehmeren Frequenzband, ist in einem Abstand von mehreren Hundert Metern kaum noch wahrnehmbar und ist vergleichbar sogar noch deutlich leiser als andere Verkehrsmittel wie z.B. ein Zug oder ein Motorrad.

Bedeutung für Fürstenfeldbruck

Die Wiedervereinigung Deutschlands und die Veränderungen der politischen Lage in Osteuropa hatten sich unmittelbar auf die Sicherheitsinteressen unseres Landes ausgewirkt. So konnte die Luftwaffe – als Friedensdividende – verkleinert werden, was schließlich dazu führte, dass der militärische Flugbetrieb vor Ort eingestellt worden ist.
Zu diesem Zeitpunkt war „Fürsty“ bereits weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt geworden, was letztlich auch zu internationalen Verbindungen der Stadt Fürstenfeldbruck und zur Städtepartnerschaft mit Wichita Falls (Texas) führte.
Fast fünf Jahrzehnte lang
  • wurden in die Infrastruktur des Fliegerhorsts Milliardenbeträge investiert,
  • war das Geschwader der größte Arbeitgeber im Landkreis und hatte einen jährlichen Etat von bis zu 170 Millionen DM, womit es der teuerste Verband der Luftwaffe war,
  • haben über 2000 Geschwaderangehörige (davon über 600 Zivilisten) mit zur wirtschaftlichen Prosperität des Landkreises beigetragen. Diese Kaufkraft ging mit Auflösung des Geschwaders verloren, nicht aber die wertvolle Infrastruktur.
Die oben genannten Veränderungen der politischen Lage machten die Umwandlung von militärischer zu ziviler Nutzung erst möglich. Vor diesem Hintergrund ist es ein Gebot der Vernunft, dass die vorhandene Infrastruktur ihrem Zweck entsprechend verwandt wird. Diese Flugplatz- Infrastruktur sollte nicht zur Investitionsruine verkommen, in der Volksvermögen nicht nur brach liegt sondern obendrein vernichtet wird.

Europäische Neuregelung für Verkehrslandeplätze

In absehbarer Zeit ist mit der europäischen Neuregelung des Firmenflugverkehrs (JAR-OPS II / EASA) zu rechnen. Einige bayerische Verkehrsflugplätze wie z.B. Straubing, Eggenfelden und Vilshofen sind diesen zu erwartenden europäischen Normen durch Ausbaumaßnahmen bereits gerecht geworden. Die Flugplatz FFB Betriebsgesellschaft mbH will den ehemaligen Militärflugplatz Fürstenfeldbruck so nutzen, dass von Anbeginn durch eine entsprechende Bahnlänge die Werte der EASA erfüllt werden. So ist „Fürsty“ als Verkehrslandeplatz in der Planungsregion 14 ein unverzichtbares Bindeglied im Verbund der Flugplätze Oberpfaffenhofen und Jesenwang.

Aktuelle Meldung

- Keine Geschäftslieger in "OBI"
- BMW-Syndikat Asphaltfieber 2010
- BI verteilt Flyer bei der BMW-Hauptversammlung
- Offener Brief an Herrn Walch

Bürgerinitiative

- Satzung
- Mitglied werden
- Alternative Planung
- Konzept für "Fürsty"

Pressemeldungen

- Mitteilungen

Pressespiegel

- Presse

Spendenkonto

Konto: 2248631
BLZ 700 530 70
Stadtsparkasse Fürstenfeldbruck