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Bürgerinitiative
Aufsteigen mit Fürsty
Luftverkehr schafft Arbeitsplätze e. V.

„Fürsty“ - ein Flugplatz mit langer Geschichte

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1933 Erste Flugveranstaltungen in der Hasenheide.

1935 Nach erzwungenem Abschluss von Kauf-/Miet-/Pachtverträgen mit Enteignungen Baubeginn der Flugbetriebsflächen.

1936 Richtfest mit ca. 2000 Arbeitern, die den Fliegerhorst für die Luftwaffe des III. Reichs fertig stellten.

1940/41 Vergrößerung der Flugbetriebsflächen und Belegung mit Schul- und Einsatzflugzeugen.

1945 Übernahme durch die US AIR FORCE. Für einige Monate lagern hier über 40 000 Kriegsgefangene aus dem Großraum München im Freien. Verschiedene US-Verbände werden kurzzeitig hier her verlegt.

1948 Stationierung des Jagdgeschwaders 36th Fighter Wing (bleibt bis 1952 und geht dann nach Bitburg, heute in Italien).

1950 Verlängerung der Startbahn.

1953 Stationierung der 7330th Flying Training Wing, einem Ausbildungsgeschwader. Flugzeugführer aus 16 Staaten werden hier in einem internationalen Programm bis 1957 ausgebildet.

1956 Beginn der Ausbildung für die ersten Piloten der neuen deutschen Luftwaffe in der „Flugzeugführerschule B“.

1957 Luftwaffe übernimmt „Fürsty“.

1961 Großflugtag mit über 500.000 Besuchern.

1962/63 Zusammenlegung der „Flugzeugführerschule B“ und der Waffenschule 50 für die taktische Ausbildung von Jagdbomber- und Aufklärerpiloten in „Fürsty“.

1952-67 Bau der großen Abstellplatte, zusätzlicher Abstellplätze entlang der Rollwege, Bau von Schutzbauten im Norden und Verlängerung der Startbahn im Osten auf 2850 m.

1972 Tod israelischer Geiseln, der Terroristen und eines deutschen Polizisten bei einem Feuergefecht auf der Flugbetriebsfläche, während der Olympischen Spiele in München.

1973 Verlegung der Eignungsfeststellung für den fliegerischen Dienst mit 38 Piaggio 149D von Neubiberg nach „Fürsty“. Gleichzeitig Bau von 26 Flugzeugschutzbauten. Es befinden sich knapp 140 Maschinen auf dem Platz, die ca. 100.000 Flugbewegungen im Jahr produzieren.

1978 Umbenennung der Waffenschule 50 in Jagdbombergeschwader 49 und Übernahme eines zweiten Auftrags (nunmehr Ausbildung und Einsatz).

1981 Bau des neuen Kontrollturms.

1989 Jubiläum: Seit Aufstellung von „Flugzeugführerschule B“, Waffenschule 50 und Jagdbombergeschwader 49 insgesamt 500.000 Flugstunden auf Jet und 100.000 auf Propellerflugzeugen, dabei 7000 Flugzeugführer und Besatzungen ausgebildet.

1990 Einstellung der Eignungsfeststellung in „Fürsty“ und Verlegung nach Good Year (Arizona).

1992 Letzter Tag der offenen Tür mit 180.000 Besuchern.

1994 Auflösung Jagdbombergeschwader 49 und Aufstellung Fluglehrgruppe (Wegfall des Einsatzauftrags).

1997 Ende militärischer Flugbetrieb (außer Bundeswehr Sportflieger Gemeinschaft), anschließend Nutzung durch die Flugplatz FFB Betriebsgesellschaft mbH bis heute.

Juni 2006 Die zivile Betreibergesellschaft stellt einen Antrag auf Nachfolgenutzung als Verkehrslandeplatz für die Planungsregion Region 14 in Bayern.

Januar 2008 Große Teile es Fluggeländes werden von der EU als Naturschutzgebiete (FFH-Gebiete) anerkannt.

April 2008 Die Bundeswehr gibt das Fluggelände zwecks Verwertung an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben(BImA)ab.

August 2008 Obwohl der Antrag auf Nachfolgenutzung seit April 2008 entscheidungsreif ist, ergeht vom Luftamt keine Entscheidung. Die Betriebsgesellschaft reicht daher eine Untätigkeitsklage vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) ein.

Mai 2009 Die Bayerische Staatsregierung versucht, mit einer Fortschreibung des Landesentwicklungsplans (LEP) rückwirkend neues Recht zu schaffen und damit die Genehmigung eines zivilen Verkehrslandeplatzes auf dem Flugplatzgelände weiter zu blockieren.

Juni 2010 Der Flugplatz ist für den zivilen Luftverkehr geschlossen.

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