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Bürgerinitiative
Aufsteigen mit Fürsty
Luftverkehr schafft Arbeitsplätze e. V.

Pressespiegel

Bei allen Texten auf dieser Seite handelt es sich um Zitate aus der Presse mit entsprechender Angabe der Quelle. Das Urheberrecht erlaubt es nicht, die Artikel vollständig abzudrucken. Bei Interesse am vollständigen Artikel bitten wir Sie, den Artikel im Original über die jeweilige Zeitungsredaktion zu beschaffen. Druckfehler bei Zitaten bitten wir zu entschuldigen.

Der Pressespiegel enthält Artikel, die sich mit der Allgemeinen Luftfahrt in Oberbayern, insbesondere mit Bezug auf den Verkehrslandeplatz Fürstenfeldbruck beschäftigen. Wir bitten um Mitteilung, falls uns ein Artikel entgangen sein sollte.



Quelle: merkur-online.de, Dienstag, den 17. Mai 2011

Flieger-Genehmigung für Fursty: Hat das Luftamt doch gepatzt?


Quelle: merkur-online.de, Freitag, den 06. Mai 2011

Fursty-Flieger: Showdown am Verwaltungsgerichtshof


Quelle: merkur-online.de, Montag, den 04. April 2011

Ministerium: Maisachs Fursty-Konzept beeinträchtigt die Natur erheblich


Quelle: merkur-online.de, Donnerstag, den 31. März 2011

Fiskus: Fluggegner sind zu reich


Quelle: Homepage der AOPA Deutschland, Montag, den 21. März 2011

Flugplatz Fürsty: Alles entscheidender Gerichtstermin im Mai 2011


Quelle: sueddeutsche.de, Samstag, den 19. März 2011

Endgültiges Aus für den Flugplatz


Quelle: merkur-online.de, Freitag, den 18. März 2011

Frusty bei Fursty: Flieger ziehen Klage zurück


Quelle: merkur-online.de, Donnerstag, den 10. März 2011

BI ist gegen Flugsportgruppe, nicht gegen den Standort


Quelle: sueddeutsche.de, Samstag, den 05. März 2011

Kompromiss in Sichtweite


Quelle: merkur-online.de, Mittwoch, den 02. März 2011

Verkehrslandeplatz: Sorgen unbegründet


Quelle: merkur-online.de, Freitag, den 25. Februar 2011

Maisach schaut Sportfliegern weiter zu


Quelle: sueddeutsche.de, Samstag, den 19. Februar 2011

Rivalen der Rennbahn


Quelle: merkur-online.de, Montag, den 14. Februar 2011

SPD beharrt darauf: Keine Flieger ins Fursty-Militärgelände


Quelle: merkur-online.de, Freitag, den 11. Februar 2011

Fursty-Flugsport: Abgeordneter gegen Panikmache


Quelle: merkur-online.de, Montag, den 07. Februar 2011

Flugsportgruppe: Maisachs SPD widersetzt sich Reinhold Bocklet


Quelle: merkur-online.de, Sonntag, den 06. Februar 2011

Kampf gegen Flieger gefährdet Fliegerhorst Fürstenfeldbruck


Quelle: merkur-online.de, Donnerstag, den 03. Februar 2011

Fursty: Flugsportgruppe will Sonderlandeplatz im Militärgelände


Quelle: sueddeutsche.de, Montag, den 31. Januar 2011

Sportpiloten können durchstarten


Quelle: merkur-online.de, Sonntag, den 30. Januar 2011

FBürgerinitiative: Fursty-Flugsportgruppe dealt mit Minister


Quelle: merkur-online.de, Dienstag, den 25. Januar 2011

Fursty: Karl-Gruppe hält an Traber-Plänen fest


Quelle: merkur-online.de, Donnerstag, den 13. Januar 2011

Kritik an Fursty-Konzept


Quelle: merkur-online.de, Mittwoch, den 12. Januar 2011

Maisach: Bürgerinitiative hat Angst vor neuem Flugplatz


Quelle: merkur-online.de, Mittwoch, den 12. Januar 2011

Fursty: Der Eintritt durch dieses Tor kostet 300 Euro


Quelle: merkur-online.de, Freitag, den 17. Dezember 2010

Freie Wähler hätten auf Ex-Flugplatz lieber Energiepark statt Traber


Quelle: merkur-online.de, Donnerstag, den 16. Dezember 2010

Fursty-Nachnutzung: Planer wollen mehr Geld wegen Naturschutz


Quelle: merkur-online.de, Mittwoch, den 15. Dezember 2010

Genau das Richtige in diesen Schnee-Tagen: Blühende Fursty-Impressionen


Quelle: Homepage der AOPA Deutschland, Montag, den 06. Dezember 2010

Flugplatz Fürstenfeldbruck: Gerichtstermin im Januar


Quelle: merkur-online.de, Sonntag, den 05. Dezember 2010

Maisachs Fursty-Konzept: Bund Naturschutz ruft die EU an


Quelle: merkur-online.de, Mittwoch, den 17. November 2010

Flieger klagen weiter gegen Maisachs Fursty-Konzept


Quelle: merkur-online.de, Sonntag, den 07. November 2010

Das Fursty-Dilemma: Fragenkatalog der Grünen nur ökologische Imagepflege?


Quelle: merkur-online.de, Dienstag, den 26. Oktober 2010

Fursty-Architekten sind teuer


Quelle: merkur-online.de, Donnerstag, den 14. Oktober 2010

Naturschutz am alten Flugplatz: Grüne wollen Aufklärung


Quelle: Homepage der AOPA Deutschland, Dienstag, den 05. Oktober 2010

Breite Unterstützung für Fürstenfeldbruck


Quelle: merkur-online.de, Mittwoch, den 29. September 2010

Fursty: BMW-Teststrecke ein Hort der Stille


Quelle: merkur-online.de, Sonnntag, den 12. September 2010

Fursty: Seltener Falter gefunden


Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt, Dienstag, den 10. August 2010

Natur vor der Haustür - Leserbrief zum Artikel: Trainingsbahn für Traber gestrichen vom 31.07./ 02.08.2010

Es ist erfreulich, daß jetzt von der Obersten Naturschutzbehörde jene längst fälligen Begründungen dafür, warum das öffentliche Interesse an der Ansiedlung von BMW und Trabern soviel bedeutender als die Belange des Naturschutzes sei, gefordert werden.
Das Verfahren ein Naturschutzgebiet von "europäischem Rang" zu zerstören, ist selbst laut dem von der Gemeinde Maisach beauftragten Landschaftsplaner Schober "bundesweit einzigartig", und zeigt, welchen Stellenwert die Natur in den Köpfen der Maisacher Politiker hat.
Natur gehört vor der Haustüre geschützt, um allein schon einen CO2-Ausstoss von Fahrzeugen zu vermeiden, und um Natur erleben zu können die nicht 100 km entfernt liegt.
Das insgesamt 240 ha (2.400.000 qm) große FFH-Gebiet darf nicht zu Gunsten eines wirtschaftlich fragwürdigen Konzepts zerschnitten und Teile davon in ein bereits bestehendes FFH-Gebiet verlegt werden.
Es kann uns doch nicht egal sein, daß immer mehr wertvolle Natur zerstört wird, und uns damit die Luft zum Atmen genommen wird.

Manfred Burgstaller
Marie-Thérèse Ritz- Burgstaller

Eichenau


Quelle: merkur-online.de, Freitag, den 06. August 2010

Keine Einwände gegen Fursty-Sportflieger: Lärm von Racheakten verursacht?


Quelle: Süddeutsche Zeitung (Fürstenfeldbruck), Dienstag, den 03. August 2010 - Autor Mann

Planung mit Risiken

Die SZ berichtet, dass der Bebauungsplan für den alten Flugplatz keineswegs in trockenen Tüchern ist, sondern vielmehr viele Hürden nehmen müsse: Für die Umwandlung des alten Fürstenfeldbrucker Flugplatzes in zivil genutzte Bereiche seien knapp 60 Hektar Ausgleichsfläche außerhalb des Bebauungsplangebiets nachzuweisen. Die erforderlichen Grundstücke seien gefunden und lägen im Mallertshofener Holz zwischen Eching und Garching. Dennoch habe der Bebauungsplan, dessen Vorentwurf der Maisacher Gemeinderat jetzt billigte, noch einige gewichtige Hürden zu nehmen.
Im Wesentlichen seien es vier Punkte, die laut Michael Schober vom Planungsbüro Dragomir Risiken bergen und juristisch bis ins Detail abgesichert sein müssten. Für den Ausgleich von Flächen, die im Flora-Fauna-Habitat-Schutzgebiet (FHH) lägen, sei eine Ausnahmegenehmigung nur zu erreichen, wenn nachgewiesen werden könne, dass das öffentliche Interesse höher anzusiedeln sei als der Naturschutz. Wichtig sei zudem, dass die externe Ausgleichsfläche anerkannt werde. „Wir haben es hier mit der EU zu tun und es gibt in Deutschland kein anderes Projekt mit dieser Tragweite“, sagte Schober, es dürfe daher kein Fehler passieren. Um auf der sicheren Seite zu sein, habe das Planungsbüro auch Fachjuristen eingebunden.
Eine weitere Ausnahmegenehmigung mit gleichen Erfordernissen wie bei FHH-Gebieten werde gebraucht, weil die Umwandlung von Brutbereichen geschützter Vögel wesentliche Aspekte der europäischen Artenschutzrichtlinien berühre. Hinzu kämen noch die nationalen und bayerischen Naturschutzbestimmungen, deren Nichteinhaltung ebenfalls begründet und entsprechend ausgeglichen werden müssten. Man müsse alle drei Schutzkategorien für jeden Nutzungsbereich getrennt bewerten, den Eingriff begründen und den Ausgleichsnachweis erbringen, betonte der Planer. Positiv habe sich laut Schober eine Gesetzesnovelle zur Eingriffsregelung vom 1. März ausgewirkt. Danach könnten die nach den Schutzbestimmungen errechneten Ausgleichsflächen quasi übereinander gestapelt werden, so dass insgesamt weniger Fläche nachgewiesen werden müsse. Die SZ wörtlich: "Bürgermeister Hans Seidl (CSU) liest aus Schobers Erläuterungen eine Rechtfertigung heraus, die lange Zeitläufe begründen sollte. Sein Vorgänger Gerhard Landgraf indes war dankbar, die Schwierigkeiten detailliert erklärt zu bekommen."
Eine dritte Ausnahmeregelung sei laut Schober für die Nutzung der ehemaligen Rollbahn nötig, die ein Teil der Maisach-Südumfahrung werden solle. Auch wenn die Einbindung der Taxiway sinnvoll sei – planungsrechtlich müssten so viele Punkte zusätzlich berücksichtigt werden, dass eigentlich ein Planfeststellungsverfahren und eine umfassende Straßenplanung durchgeführt werden müssten. Nicht unerheblich sei nach den Worten des Planers auch, dass die Bauleitplanung für das Großprojekt sehr komplex und anspruchsvoll sei. Der Planungsvorentwurf enthalte einige Änderungen. Die Traber verzichteten nun auf eine Trainingsbahn, wollen dafür aber eine längere Rennbahn. Zudem solle die den Trabern zugeordnete Parkfläche für das angrenzende Sportareal gelten."


Quelle: merkur-online.de, Montag, den 02. August 2010

Trainingsbahn für Traber gestrichen und
Glosse: Bunter Abend 2010 von Thomas Steinhardt



Quelle: merkur-online.de, Montag, den 26. Juli 2010

Es ist aus: Die Entwidmung von Fursty ist rechtskräftig


Quelle: merkur-online.de, Freitag, den 23. Juli 2010

Platzrunden über Fursty: Flugsportler dröhnen am Himmel


Quelle: sueddeutsche.de, Montag, den 19. Juli 2010

Rückzug auf Raten


Quelle: merkur-online.de, Mittwoch, den 30. Juni 2010

Folgender Artikel beschreibt noch einmal zusammenfassend die 180°-Wendung der Staatsregierung. Mehrere Bürger äußern in Kommentaren zum Artikel, was sie davon halten...
Fursty: Kein Zivilverkehr auf Ex-Fliegerhorst


Quelle: Homepage der AOPA Deutschland, Mittwoch, den 30. Juni 2010

Neues aus Fürstenfeldbruck


Quelle: merkur-online.de, Donnerstag, den 17. Juni 2010

Flieger wollen klagen, klagen klagen


Quelle: merkur-online.de, Mittwoch, den 16. Juni 2010

Das Ende der Flieger in Sicht: Entwidmung von Fursty ist endgültig rechtskräftig



Quelle: Süddeutsche Zeitung (Fürstenfeldbruck), Montag, den 21. Mai 2010

Petition wird berücksichtigt

Am 20. Mai behandelte der Wirtschaftsausschuss des Landtags die Petition von Frau Ritz-Burgstaller und unserer Bürgerinitiative. Die SZ schreibt dazu: "Wie berichtet, fordert die im Dezember 2009 mit rund 2000 Unterschriften übergebene Eingabe, das als Flora-Fauna-Habitat-Gelände unter Naturschutz stehende Gebiet des ehemaligen Luftwaffen-Flugfeldes in Fürstenfeldbruck zu erhalten. Der Vorstoß hat das Ziel, das Konzept der Gemeinde Maisach, dort unter anderem eine Trabrennbahn und ein Fahrtrainingszentrum zu errichten, zu verhindern. Wie die Landkreisabgeordneten Martin Runge (Grüne) und Reinhold Bocklet (CSU) erklärten, habe der Landtag der Petition nicht stattgegeben. Der Wirtschaftsausschuss gab laut Runge der Staatsregierung den Auftrag mit, genau hinzuschauen, dass bei den Planungen die Kriterien des Umweltschutzes für FFH-Gebiete genau eingehalten werden. ... es sei ... kein Freibrief für die weiteren Planungen erteilt worden. ... Wie Runge ergänzte, werde der Naturschutz ernst genommen."


Quelle: Süddeutsche Zeitung (Fürstenfeldbruck), Montag, den 10. Mai 2010

Kritik an Mogelpackung - BN reichen die Ausgleichsflächen für BMW nicht

Die SZ-Redakteurin Frau Ariane Lindenbach berichtet von deutlicher Kritik der Grünen und des Bund Naturschutz an Maisachs Plänen mit Fürsty. Vor allem der geplante Tausch von Ausgleichsflächen zwischen dem ehemaligen Fliegerhorst und einem als Naturschutz- und Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH) deklarierten Gelände, dem Mallertshofer Holz nördlich von München, störte laut SZ die Kreisvorsitzende Christa Spangenberg:
"...Konkret kritisiert Spangenberg, dass durch das Nachfolgenutzungskonzept der Gemeinde Maisach mit dem Fahrsicherheitszentrum von BMW und den Trabern rund 50 Hektar FFH-Flächen auf dem Flugplatzgelände verloren gehen. Dass diese nun in einem bereits bestehenden FFH-Gebiet ausgeglichen werden sollen, ist nach Spangenbergs Ansicht nicht korrekt...
... Die Pläne für das Fahrsicherheitszentrum hätten ihr die BMW-Vertreter beim Gespräch vor zwei Jahren ebenfalls harmloser geschildert. Es sei lediglich von einigen Fahrparcours gesprochen worden, aber nicht von „einem Wahnsinnspublikumsverkehr“, öffentlicher Gastronomie und diversen, bis zu 30 Tage dauernden Sonderveranstaltungen..."
Laut SZ werde sich der BN gegen das Maisacher Konzept wenden, wenn die Ausgleichsflächen nicht seinen Ansprüchen genügten.


Quelle: merkur-online.de, Samstag, den 08. Mai 2010

Bocklet: Verhalten der Flieger wird man sich merken


Quelle: merkur-online.de, Donnerstag, den 29. April 2010

Rückenwind für Fursty-Flieger: Kommission der CSU fordert Landeplatz


Quelle: merkur-online.de, Mittwoch, den 24. März 2010

IHK steigt bei Fursty-Fliegern aus


Quelle: merkur-online.de, Dienstag, den 09. Februar 2010

Flieger rufen zu BMW-Boykott auf


Quelle: merkur-online.de, Montag, den 25. Januar 2010

Fursty: Belohnung nach Brandanschlag


Quelle: merkur-online.de, Montag, den 25. Januar 2010

Fluglärmgegner feiern Sieg gegen die Zivilflieger


Quelle: merkur-online.de, Sonntag, den 03. Januar 2010

Fursty: Brandanschlag auf Flugzeuge


Quelle: www.flugplatz-schleissheim.de, Dienstag, den 07. April 2009

Fürsty antwortet nicht


Quelle: merkur-online.de, Montag, den 06. April 2009

Im Oldtimer über wildem Thymian


Quelle: www.myheimat.de, Sonntag, den 05. April 2009

Fliegerhorst:Fly-In "Fürsty Info" Heute noch Flugplatz morgen vielleicht schon BMW-Teststrecke


Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr.141, Freitag, den 22. Juni 2007 , Seite 1

Liberaler kritisiert Flugfeld-Konzept

Keinen Zukunftswert hat für den Stadtrat Klaus Wollenberg das von der Gemeinde Maisach entwickelte Konzept. Der Liberale bezeichnete am Donnerstag die Planungen als "dilettantisch" und als "Murks". Wer glaube, die Struktur des Schlusslicht-Landkreises sei dadurch zu verbessern, indem man Rennpferde, Geländefahrzeuge und Polizeiverfolgungsfahrten ansiedle, zeige nur, dass er sich von der hohen Kaufkraft täuschen lasse. In Maisach sei man stolz auf diesen Murks. "Schleierhaft" bleibt auch, was mit der erfreulichen hohen Wertschöpfung durch die nichtfliegerische Nutzung des ehemaligen Flugfeldes gemeint sein könne. Ansonsten verdichte sich der Eindruck, dass Bürgermeister, Landrat und CSU-Abgeordneter irgendetwas ansiedeln wollten, um einen zivilen Flugplatz zu verhindern. eis

Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr.140, Donnerstag, den 21. Juni 2007 , Seite 1

Kommentar
Konzept muss verbessert werden

Auf den ersten Blick ist das nun erstmals öffentlich vorgelegte Konzept der Gemeinde Maisach für die Nachfolgenutzung des Flugplatzes Fürstenfeldbruck schlüssig und attraktiv. Der Lärm aber, den die paar Einmotorigen beim Überflug über Maisach und Gernlinden machen, könnte bald ersetzt werden durch die Lautsprecherdurchsagen an der Trabrennbahn und das Reifenquietschen bei den Fahrertrainings von BMW und Polizei. Nicht zuletzt birgt auch das Sportzentrum der Gemeinde eine Lärmquelle, allein durch den an- und abfahrenden Autoverkehr. Und es werden sich die Emissionen des täglichen Durchgangsverkehrs durch die Maisacher Ortsmitte nach Süden verteilen, wenn die Umfahrung gebaut ist. Auch überraschender, punktuell auftretender Lärm regt auf und macht auf Dauer krank.

Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr.140, Donnerstag, den 21. Juni 2007 , Seite 1

Flugplatz-Anrainer werden ihre Sorgen nicht los

Möglicherweise kann die Planung der Gemeinde Maisach für den Flugplatz Fürstenfeldbruck im August 2008 genehmigt werden. Manche Bürger indes sind weiterhin skeptisch und befürchten neuen Lärm. Obwohl sich viele Bürger gegen die Weiternutzung durch die Zivilflieger aussprechen, sind sie gegenüber dem neuen Konzept ebenfalls skeptisch. Nicht die Art der Nutzung, sondern die mögliche Lärmbelästigung macht ihnen großen Sorgen. Gerd Würfel, Vorsitzender der Einigkeit Gernlinden, missfielen viele Punkte des Konzepts und der damit verbundene künftige Lärm. Nicht explizit gegen die Flieger, aber gegen deren Plan richteten sich die Äußerungen des Reinhold Bocklet von Landrats Thomas Karmasin. Beide betonten, dass es keine ideologischen Auseinandersetzungen mit den Fliegern gebe, das Maisacher Konzept aber "vernünftiger für Entwicklung und Wertschöpfung in der Region" sei

Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr.139, Mittwoch, den 20. Juni 2007 , Seite 1

Pferde und Autos statt Starts und Landungen

Die Gemeinde Maisach ist mit ihrem Konzept auf großes Interesse bei ihren Bürgern gestoßen. Die erste öffentliche Präsentation der Planung zusammen mit den Investoren verfolgten im Bürgerzentrum Gernlinden etwa 600 Zuhörer. Reinhold Bocklet und Landrat Thomas Karmasin unterstützen das Konzept. Die Rahmenplanung der Gemeinde sieht eine gemischte Nutzung auf dem insgesamt 240 Hektar großen Areal vor. BMW will 45 Millionen Euro investieren und 20 neue Arbeitsplätze schaffen. Peine machte aber auch deutlich, dass die Planungen derzeit noch im Konflikt mit der Ausweisung einer geschützten FFH-Fläche stehe, aber nach derzeitigem Recht ausnahmsweise genehmigt werden könnte. Der CSU-Landtagsabgeordnete Reinhold Bocklet war ganz angetan von den Maisacher Plänen: "Es ist das objektiv bessere Konzept", sagte Bocklet und erteilte einer Nutzung durch die Privatflieger eine klare Absage.

Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr.96, Donnerstag, den 26. April 2007 , Seite 1

CSU: BMW statt Flieger

Im Kampf gegen den zivilen Flugbetrieb auf dem Fliegerhorst erhält Gerhard Landgraf Rückendeckung von der CSU. Wie Reinhold Bocklet mitteilte, begrüßte der Kreisverbandsausschuss seiner Partei das Konzept der Gemeinde einstimmig. Der im Auftrag der BIMA erarbeitete Rahmenplan sieht die Nachnutzung durch ein Fahrsicherheitszentrum, die Trabrennbahn, ein Polizeifahrtraining sowie neue Sportanlagen und die Südumfahrung der Gemeinde Maisach vor. Nach Aussage Bocklets ist es Ziel der CSU, das ehemalige Flugplatzgelände in der Zukunft bestmöglich zu nutzen. Dazu zählen laut dem CSU-Kreisvorsitzenden eine möglichst hohe wirtschaftliche Wertschöpfung, positive Effekte für die kommunale und regionale Entwicklung, die volle Beachtung der Naturschutz- und Umweltbelange sowie der Lärmschutz der Anwohner.

Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr.92, Samstag, den 21. April 2007 , Seite 1

Umgehungsstraße könnte 2008 gebaut werden

Der Bau der Maisacher Südumfahrung könnte schon im nächsten Jahr beginnen. Diese Zusage der Obersten Baubehörde hat Maisachs Bürgermeister Gerhard Landgraf am Donnerstagabend dem Gemeinderat überbracht. Voraussetzung ist allerdings, dass die Gemeinde die Trägerschaft für den Bau übernimmt und ihr Konzept für die Nachnutzung des Fliegerhorsts durchsetzt. Doch ob es wirklich dazu kommt, hängt in erster Linie von der Zukunft des einstigen Militärflugplatzes Fürstenfeldbruck ab, über dessen Gelände die neue Umgehungsstraße verlaufen würde. Die Trasse soll zu 80 Prozent den dort bereits vorhandenen Taxiway-Nord nutzen, was die Baukosten entsprechend reduziert. Allerdings ist bislang nicht entschieden, ob auf dem Areal das gemeindliche Konzept zur Nachfolgenutzung mit Trabrennbahn und BMW-Fahrsicherheitszentrum realisiert wird oder die Zivilflieger den Zuschlag bekommen und den Flugbetrieb fortsetzen können.

Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr.82, Dienstag, den 10. April 2007 , Seite 1

Landgraf geht in die Offensive

Gerhard Landgraf hat prompt auf die Kritik an dem Konzept seiner Gemeinde reagiert. Wie berichtet, sollen auf dem Flugfeld unter anderem eine Trabrennbahn und ein Fahrsicherheitszentrum von BMW angesiedelt werden. Landgraf zeigt sich erstaunt über Andreas Lohde, der heulende Automotoren prognostizierte und die Pläne als umweltschädlich und unzeitgemäß bezeichnete. Dies habe mit dem Konzept nichts zu tun. Die Behauptung, dass ein Testgelände für Fahrzeuge entstehen werde, sei schlichtweg falsch. Laut Landgraf hat niemand ein Interesse daran, dass "die Bevölkerung Maisachs und der umliegenden Gemeinden vom Regen in die Traufe kommt".

Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr.80, Donnerstag, den 05. April 2007 , Seite 1

Lohde: Maisacher Konzept für Flugfeld umweltschädlich

Der CSU-Stadtrat Andreas Lohde bezeichnet den Vorschlag, dort eine Trabrennbahn und ein BMW-Fahrerzentrum zu errichten, als umweltschädlich und nicht zeitgemäß. Der CSU-Abweichler sagt voraus, die Maisacher, Gernlindener und Lindacher müssten sich an quietschende Reifen und heulende Motoren gewöhnen. Auch Christa Spangenberg, Bund Naturschutz (BN), wird kritisiert. Wolle der BN seine Glaubwürdigkeit nicht verlieren, bleibe ihm nichts anderes übrig, als das "geplante Umweltmonster" zwischen Maisach und Fürstenfeldbruck abzulehnen. Lohdes Kritik setzt vor allem an einem Testgelände von BMW an. Angesichts der Diskussion über hubraumstarke Kohlendioxid-Schleudern sei das überflüssig. Peter Eberlein, Geschäftsleitender Beamter der Gemeinde Maisach: "Käufer von Geländewagen sollten lediglich die Gelegenheit erhalten, einmal mit ihrem Wagen im freien Gelände zu fahren". Eberlein verweist darauf, dass das Konzept in dieser Woche Wirtschaftsminister Erwin Huber vorgestellt worden sei. Dieser habe positiv reagiert. Die Maisacher Pläne würden dem Bund Erlöse bringen sowie 53 Voll- und 60 Teilzeitarbeitsplätze.

Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr.78, Dienstag, den 03. April 2007 , Seite 1

Grüne fordern Kehrtwende

Landtagsabgeordnete der Grünen haben die Staatsregierung dazu aufgefordert, das von Konzept zur nichtfliegerischen Nachnutzung des Brucker Fliegerhorstes zu unterstützen. Wie die Fraktion feststellt, bedinge dies den Abschied von der Option, "dass Fürstenfeldbruck dauerhaft der Allgemeinen Luftfahrt zur Verfügung gestellt wird". Die Grünen erinnern daran, dass die Staatsregierung ein anderes Ziel verfolge. Sie sei bisher bestrebt gewesen, in Fürstenfeldbruck Privatflugzeuge bis zu zwei Tonnen Abfluggewicht aus dem Großraum München auf dem Fliegerhorst unterzubringen. Die beiden Landtagsabgeordneten Runge und Dürr erinnern daran, dass die fliegerische Mitbenutzung des Fliegerhorstes gegen den Widerstand der Anliegergemeinden und der Bürger des Landkreises durchgesetzt worden sei. Der Mitbenutzungsvertrag laufe im Jahr 2008 aus. Der CSU-Kreisverband Fürstenfeldbruck habe sich klar gegen eine fliegerische Nachnutzung des Militärflugplatzes ausgesprochen

Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr.76, Samstag, den 31. März 2007 , Seite 1

Maisach: Räte billigen Bebauungspläne für Flugplatz

Der Rahmenplan bringt die fünf vorgesehenen Nachfolgenutzungen in Einklang mit den unter Naturschutz stehenden Flächen des 240 Hektar großen Flugfeldes. Der Münchner Traber- und Zuchtverein soll auf 24 Hektar in der nordöstlichen Grundstücksecke untergebracht werden, 600 Meter entfernt vom S-Bahnhof. Für das Fahrsicherheitszentrum von BMW im Südosten vergrößert sich der Flächenbedarf von 85 auf 115 Hektar. Sonst wäre es nicht mit den FFH-Flächen vereinbar. Das Fahrtraining der Polizei wurde kurzfristig in die Planung aufgenommen. Es soll zwischen Trabern und BMW im wesentlichen auf einem Teil der einstigen Start- und Landebahn stattfinden. Die neuen Sportflächen der Gemeinde Maisach (6,8 Hektar) schließen westlich an die Traber an, während die künftige Südumgehung von Maisach weitgehend über den vorhandenen Taxiway-Nord verlaufen soll. "

Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr.75, Freitag, den 30. März 2007 , Seite 1

Staatsregierung steuert Kompromisslösung an

Nach Vorlage der Maisacher Konzeption zur Nachnutzung des stillgelegten Fliegerhorstes besteht die Staatsregierung weiter darauf, dass das Gelände künftig als Verkehrslandeplatz genutzt wird. Diese Schlussfolgerung zieht der Gröbenzeller Grünen-Abgeordnete Martin Runge aus der Antwort auf eine von ihm im Landtag gestellte Anfrage. Runge wollte wissen, ob das Konzept der Gemeinde Maisach die Staatsregierung umgestimmt habe und dazu führe, das Landesentwicklungsprogramm (LEP) zu überarbeiten. Dazu erklärt das Wirtschaftsministerium, eine Änderung des LEP sei weder veranlasst, noch werde sie unterstützt. Im LEP hält sich der Freistaat die Option offen, das zur Konversion freigegebene Flugfeld als Verkehrslandeplatz zu nutzen. Das Wirtschaftsministerium verweist darauf, die Gemeinde Flugplatz Fürstenfeldbruck Betriebsgesellschaft mbH sollten eine Gesamtlösung unter "Berücksichtung beider Nutzungswünsche" finden.

27.04.2006 Fürstenfeldbrucker Tagblatt

Unterschriften für Petition

[..] Im Pelnarsaal des Bayrischen Landtages hat die Initiative "Aufsteigen mit Fürsty - Luftverkehr schafft Arbeitsplätze e.V." ihre Petition für eine zivile Nachnutzung des Militärflugplatzes in Fürstenfeldbruck übergeben. Dieses Ansinnen unterstreicht die Initiative mit 9814 gesammelten Unterschriften, [..] Die Petition soll erreichen, die fliegerische Nutzung im Landesentwicklungsplan festzuschreiben. [..]

27.04.2006 Süddeutsche Zeitung

9814 Unterschriften für Zivilflugplatz in Bruck

[..] Eine Petition mit 9814 Unterschriften haben gestern Vertreter der Bürgerinitiative [..] im Bayrischen Landtag in München an den Vorsitzenden des Ausschusses für Wirschaft und Verkehr, den Abgeordneten Franz Josef Pschierer (CSU) übergeben. [..] Seit Februar sammelte sie die Unterschriften. Der überwiegende Teil der Befürworter stamme aus der Region. Dies kommentierte Mottaghian gestern folgendermaßen: "Die Menschen sehen wie wir eine einmalige Chance, jetzt müssen unsere Politiker handeln." Der Wirtschaftsausschuss des Landtages wird in den nächsten Wochen auch über das Landesentwicklungsprogramm beraten, das Festlegungen zur Zukunft der Flugplätze im Münchner Westen enthält. [..]

09.03.2006 Fürstenfeldbrucker Tagblatt

Gegenwind beflügelt die Fluggegner

[..] Die anhaltende Diskussion um die Zukunft des Brucker Flugplatzes schweißt offenbar die Mitglieder der Bürgerinitiative gegen Fluglärm wieder enger zusammen. Erstmals seit einigen Jahren war der große Saal des Gernlindener Bürgerzentrums wieder fast gefüllt, als die BI zu ihrer Jahreshauptversammlung lud. Deren Vorsitzender Norman Dombo sprach in seinem Bericht unter anderem die neu entstandene gegnerische Bürgerinitiative "Aufsteigen mit Fürsty" an, die Bruck als zivilen Landeplatz erhalten und ausbauen will. Die Initiative sei eine "riesige Lachnummer und sollte sich FI statt BI nennen - FI wie Fliegerinitiative oder fixe Idee". [..]

09.03.2006 Süddeutsch Zeitung FFB

BI gegen Fluglärm sieht sich im Aufwind

[..] Die Fluggegner im Land erhalten zunehmend Rückendeckung - nicht zuletzt wegen leerer Kassen und sinkendem Verständnis in der Gesellschaft für hohe Subventionen. Auf diese positive Grundstimmung wies Norman Dombo, der Vorsitzende der rund 1400 Mitglieder zählenden Bürgerinitiative (BI) gegen Fluglärm, bei der Jahreshauptversammlung im Gernlindner Bürgerzentrum hin. [..]

07.03.2006 Süddeutsch Zeitung

Sportflieger zeigen sich bereit zu Kompromissen

[..] Wir sind kompromissbereit! [..] Es fällt nicht schwer zu verstehen, wenn ein Verein versucht, seine Zukunft zu sichern. In immer wiederkehrenden Schulungen indoktrinieren wir zum Beispiel unsere Mitglieder auf die Anrainer des Flugplatzes Rücksicht zu nehmen und die veröffentlichen An- und Abflugverfahren [..] penibel einzuhalten. Einladungen an die Vertreter der Bürgerinitiative gegen Fluglärm, damit wir einmal unsere Probleme beleuchten können, wurden rundheraus abgelehnt. [..] Eine Chance für den Wirtschaftsstandort Deutschland einfach wegzuwerfen, ist arrogant. Ich würde mich daher freuen, wenn sich unsere Gegner einmal bereit finden würden, sich unsere Ziele und Probleme vor Ort anzuhören. [..]

02.03.2006 Fürstenfeldbrucker Tagblatt

Auf der Suche nach objektiven Argumenten

JU nähert sich Zivilflug-Thema [..] Im Spagat zwischen Befürwortern und Gegnern einer zivilen Neunutzung von Fürsty sieht sich die Junge Union (JU) Fürstenfeldbruck. „Ich fühle mich relative ratlos“, klagte zum Beispiel Vorstandsmitglied Matthias Korte. Es mangelt in der Diskussion an wirklich objektiven Argumenten, so Korte. [..] Es habe ihn persönlich geärgert, dass immer nur die Flughafengegner ihre Stimme erheben, so Mottaghian. Dies habe ihn unter anderem dazu motiviert, die Bürgerinitiative zu gründen. „Denn es kann nicht sein, dass man auf dem Flughafen Geld verbuddelt und Chancen nicht nutzt“ [..]Überhaupt sei ihm, so Mottaghian, aus den Reihen der Flughafengegner noch kein Argument bekannt, das den Tatsachen standhalten könne. „Ich bin nicht ideologisch. Aber wir haben Fakten auf den Tisch gelegt“, sagte Mottaghian während des JU-Stammtisches.
In dessen Rahmen soll laut dem Brucker JU-Ortsvorsitzenden Rene Halter das Thema auf jeden Fall weiterverfolgt werden. So will man mit den Flughafengegner ebenfalls ins Gespräch kommen. [..]

02.03.2006 Kreisbote Fürstenfeldbruck

Junge Union befasst sich mit Fürsty-Nachnutzung

Vor und Nachteile diskutieren – JU plant öffentliche Ortsbegehung zur Lärmmessung
In die Diskussion um die Nachnutzung des voll betriebsfähigen, aber stillgelegten Flugplatzes Fürstenfeldbruck kommt jetzt Bewegung. Nachdem die Grünen sich mit dem Argument „Wir wollen Ruhe über unseren Köpfen“ gegen eine Nachnutzung von Fürsty ausgesprochen haben und der aus einer Bürgerinitiative hervorgegangene Verein „Aufsteigen mit Fürsty – Luftverkehr schafft Arbeitsplätze“ sein Programm dargestellt hat, befasste sich am vergangenen Dienstag der Stammtisch der Jungen Union Fürstenfeldbruck mit dem Für und Wider eines Verkehrslandesplatzes Fürsty im Zusammenhang mit den Flugplätzen Oberpfaffenhofen und Jesenwang.
Sassan Mottaghian, Vorsitzender von „Aufsteigen mit Fürsty“, stellte sich einer eineinhalbstündigen Befragung durch die JU-Mitglieder. Der Brucker JU-Vorsitzende René Halter erklärte, nach der „eher verwirrenden öffentlichen Debatte“ wolle man die Argumente der Gegner und Befürworter im Einzelnen genau prüfen, bevor man Standpunkt beziehe und sich entscheide. [..] Man dürfe auch nicht länger zuschauen, wie trotz des betriebsfähigen Flugplatzes womöglich eine Investitionsruine entsteht und dabei Chancen für etwa 600 neue Arbeitsplätze von den Gegnern totgeschwiegen oder gar von der Politik in den Wind geschrieben würden. Der Verein „Aufsteigen mit Fürsty“ wolle die Landebahn auf Fürsty auf die tatsächlich notwendige Rollbahnlänge verkürzen und nur für die modernen lärmarmen Jetlears bis 5,7 Tonnen nutzen. [..] Allein durch den Betrieb eines Verkehrslandeplatzes seien Arbeitsstellen für Betankung, Towerbetrieb, Flugplatzfeuerwehr, Wachpersonal und Verwaltung sowie für Unterstellplätze in den schon vorhandenen Sheltern notwendig. Indirekt brauche jeder Flugplatz spezialisierte Arbeitskräfte für eine „Fugzeugwerft“ zum Überprüfen und Überholen der Maschinen, also Mechaniker, Motorwarte, Avioniker und Controller. [..] Stadtrat Andreas Lohde überlegte, ob man nicht durch ein Gutachten die Anzahl der Arbeitsplätze genau ermitteln könne. Weil die Debatte über Lärmemissionen, die von Flugzeugen bis 5,7 Tonnen bei Starts und Landungen verursacht werden, nicht geklärt werden konnte, lud Mottaghian die JU und alle Interessierten zu einer entsprechenden „Anhörung“ beziehungsweise Ortsbegehung mit praktischer Vorführung ein. JU-Vorsitzender Halter versprach, den Termin dazu öffentlich bekannt geben. [..]

28.02.2006 Kreisbote Fürstenfeldbruck

Verein "Aufsteigen mit Fürsty - Luftverkehr schafft Arbeitsplätze e.V." bekommt Gegenwind

[..] Kaum hat sich im Brucker Landkeis der Verein "Aufsteigen mit Fürsty [..] gegründet, hagelt es Proteste. Die Grünen und drei "Bürgerinitiativen gegen Fluglärm" aus Maisach, Germering und Jesenwang sprechen sich "gegen Fluglärm im Landkreis" aus und wollen "Ruhe über unseren Köpfen". Dagegen wehrt sich die Vorstandsspitze des neu gegründeten Vereins [..] Dem Vereinsvorsitzenden Mottaghian geht es vor allem darum, angesichts der nach wie vor herrschenden Arbeitslosigkeit neue Arbeitsplätze zu ermöglichen, indem der immer noch voll funktionsfähige, aber still gelegte Flugplatz des Fliegerhorstes wieder entsprechend genutzt wird. [..] Vergleichsstudien bei Landegflugplätzen ähnlicher Größenordnung hätten ergeben, dass damit für den Landkreis Fürstenfeldbruck direkt und indirekt "etwa 600 neue Arbeitsplätze" entstehen können, vom Reinigungspersonal, dem Tankwart oder Mechaniker angefangen, über die Sekretärin, das Fachpersonal in der Verwaltung und im Tower bis hin zu hoch spezialisierten Controllern, Piloten, Monteuren und Wartungskräften. [..] nicht vergessen drüfe man neue Arbeitsplätze in Branchen, die mit dem Flugbetrieb direkt nichts zu tun haben, zum Beispiel Restaurantbetriebe, Autofirmen, Läden und Dienstleistungsbetriebe aller Art samt ihren vielen Angestellten. [..] die Flugzeuge heute sind alle leiser geworden und nicht mit den großen Militärmaschinen vergleichbar. Das gelte insbesondere für die Flugzeuge bis 5,7 Tonnen für zwei bis acht Personen, welche auf dem Brucker Landeplatz eine neue Heimat finden sollen. [..] Interessant ist auch der Einwurf von Felix Gadow, dass sich die Bevölkerung von Freiburg im Schwarzwald, der Vorzeigestadt der Grünen mit dem einzigen gründen Oberbürgermeister Deutschlands, in einem Bürgerentscheid schon vor zwei Jahren für den Ausbau eines Flugplatzes für Verkehrsmaschinen über 5,7 Tonnen ausgesprochen haben. "Aber so weit wollen wir ja gar nicht gehen", rückte Gadow die Ängste der hiesigen Grünen zurecht. Der Verein setzt sich im Gegenteil dafür ein, in Fürsty die Landebahn auf 1,5 Kilometer zu verkürzen [..]

27.02.2006 Fürstenfeldbrucker Tagblatt

Fußball-Feier und ziviler Mondflug
[..] "Dombo und Landgraf wollen Ruh'. Die finden sich auf dem Mond im Nu", dichteten die Floriansjünger und boten den beiden Zivilfluggegnern eine Reise zu dem Erdtrabanten an. Als "Space-Team" schlugen sie vor, auf Fürsty den Weltraumtourismus zu etablieren. Den Luftfahrt-Trend habe man schon fast verpennt, kalauerten sie und forderten "OB"erst Kellerer auf, sich einen Ruck zu geben.
Dagegen in Stellung ging die Landjugend Puch mit ihrer Flugabwehr. In Soldatenuniformen gekleidet, verteidigten sie die Zivilflug-Gegner: "Ja das wäre doch gelacht, Flügel stutzen leicht gemacht", heiß es, während sie aus einer qualmenden Kanone Papierschnitzel in die Luft schossen. [..]

27.02.2006 Kreisbote Fürstenbeldbruck

Flugplatz Fürsty: Arbeitsplätze oder Investitionsruine?
Interview mit dem engeren Vereinsvorstand der Bürgerinitiative "Aufsteigen mit Fürsty - Luftverkehr schafft Arbeitsplätze e.V."

[..] Kein von uns Bürgern bezahlter Abgeordneter soll es sich leisten dürfen, eine mögliche Option auf Arbeitsplätze aufzugeben. [..] Mit dem Fluglandeplatz Fürsty sind die Investitionen bereits getätigt worden. Wir brauchen die Chance nur noch zu nutzen. [..] Die Absolute Ruhe wird es in einer Region wie München wohl nie geben. Das hieße ja auch keine Autos und keine Schiene. Auch der Luftlinienverkehr nach und von München II bleibt von einem Landeplatz Fürstenfeldbruck unbeeinflusst. [..] Seit der Schließung von München Riem und Neubiberg gibt es rund um München keinen Platz mehr für Flugzeuge bis 5,7 Tonnen. Das ist ein unfassbarer Zustand für die Region der Landeshauptstadt! [..] Kostet der Ausbau eines neuen Flugplatzes in Fürsty die Bürger nicht wieder eine Menge Geld? Im Gegenteil! Auf dem Gelände wurden Milliarden von uns Bürgern bezahlte Steuergelder in eine Flugplatz-Infrastruktur investiert, die mit der Aufgabe der militärischen Nutzung wegzufallen drohen. Die Kosten für die Nachnutzung sind angesichts der vorhandenen Betriebsfähigkeit minimal. Eine Renaturierung würde neue Steuergelder verschlingen. [..] Wir wollen erreichen, dass das im Landesentwicklungsprogramm 2005 angesprochene Konzept unter dem Stichwort der nachhaltigen technischen Infrastruktur bezüglich des Verkehrslandeplatzes Fürstenfeldbruck auch umgesetzt wird. Interview: Hermann Eisenhardt[..]

25.02.2006 Süddeutsch Zeitung

Sportflieger sollen Geschäftsflugplatz retten
[..] Seitdem die Luftwaffe den Militärflugplatz stillgelegt hat, setzte sich allmählich die Überzeugung durch, dass der Airport ganz geschlossen werden muss. Weil nicht zu erkennen war, wie der Verkehrslandeplatz wirtschaftlich zu betreiben ist, konnte man davon ausgehen, das Gespenst eines Brucker Geschäftsflugplatzes wird sich von selbst erledigen. Genau an dieser Schwachstelle setzen die Überlegungen des neuen Flugplatz-Geschäftsführers an, der an einem neuen Betreiberkonzept arbeitet. [..] Auch die Überlegung von Boehl, der Flugsportgruppe der Bundeswehr in den Kreis der Betreibergesellschaft aufzunehmen, zielt in diese Richtung. Schon mit diesem Schritt wäre die Gesellschaft langfristig saniert [..] Zudem wäre es ein echtes Schnäppchen, wenn die privaten Flugplatz-Betreiber wirklich[..] 85 Hektar Flugfeld mit Hallen und einer kompletten Flugplatz-Infrastruktur für nur zwei Millionen Euro erwerben könnten. [..] Mit einem solchen Schachzug wäre ein Teil des politischen Widerstandes gebrochen und die bisherige Diskussion auf den Kopf gestellt. [..]

25.02.2006 Süddeutsch Zeitung

Sportflug und Spaßgesellschaft
[..] Die Industrie- und Handelskammer (IHK) hat ihr umfassendes Engagement in der Flughafenbetreibergesellschaft immer damit begründet, dass man Geschäftsflieger an den Standort bringen möchte [..] In der Wirklichkeit geht es um die Förderung von Hobby- und Spaßfliegern. [..]

22.02.2006 www.merkur-online.de

Privatflieger vollen 85 Hektar von Fürsty

[..]Chancen, etwa ein Drittel des aufgelassenen Areals von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) zu erhalten, stehen laut Boehl gut [..]Es gibt keine Großstadt, die nicht für die Allgemeine Luftfahrt anfliegbar ist [..] in erster Linie geht es ihm nicht um Hobbyflieger, sondern um Gewerbe und Arbeitsplätze, die der Flugplatz bringen soll. Boehl: "Wenn der Flugplatz erst mal da ist, kommt Zug in den Kamin."

04.02.2006 Süddeutsche Zeitung

Landrat steht Bocklet im Streit um Zivilflieger bei

[..]Bocklet vertrete bei den Festlegungen des Landesentwicklungsprogrammes zur zivilien Luftfahrt im Landtag sehr wohl die Interesssen des Landkreises. Er befinde sich zum Flugplatz Jesenwang exakt auf der Linie des entsprechenden Kreistagsbeschlusses. Zur fliegerrischen Nachfolgenutzung des Brucker Fliegerhorstes sei er auf dem Weg, der Gemeinde Maisach und dem Landkreis im Kampf gegen die Zivilflieger zum Durchbruch zu verhelfen.[..]


03.02.2006 Süddeutsche Zeitung

Ausbau-Gegner befürchten mehr Flugbetrieb

[..]Die Weißlinger Bürgermeisterin Monika Meyer-Brühl sieht sich durch den CSU-Landtagsabgeordneten Reinhold Bocklet in der Befürchtung besätigt, dass allgemeine Firmenflüge auf dem Sonderflughafen Oberpfaffenhofen zugelassen werden [..] Der Starnberger Landrat Heinrich Frey relativierte den Kreistagsbeschluss. Es sei darum gegangen, ein Signal zu setzen: "Wir haben deutlich gemacht, dass die Erweiterung nicht akzeptiert werden, die im Entwurf des LEP angedacht waren" [..] Der Vorsitzende des Vereins "Fluglärm" Gilching, Andreas Burnhauser, glaubt, dass der Kreistag mit seinem Beschluss "das eigentliche Thema verfehlt".[..]


03.02.2006 Süddeutsche Zeitung

SPD und Grüne attackieren Bocklet

[..]Die SPD im Landkreis, die Grünen und die Bürgerinitiativen kritisieren scharf die Rolle des Landtagsabgeordneten und CSU-Kreisvorsitzenden Reinhold Bocklet in der aktuellen Flugplatz-Diskussion. Sie halten jüngste Äußerungen Bocklets wie die, dass kein Linien- oder Charterfkzgverkehr in Oberpfaffenhofen zugelassen werde, für Augenwischerei. Die SPD fordert Bocklet auf, "klar Flagge zu zeigen".[..]


03.02.2006 Süddeutsche Zeitung

Kritik an Lobbyismus

[..] Die Diskussion über den möglichen Ausbau der Flugplätze gewinnt an Schärfe. SPD und Grüne im Landkreis halten der neu gegründeten Bürgerinitiative "Aufsteigen mit Fürsty" vor, reine Lobbyinteressen zu vertreten.[..] Die neue Bürgerinititative will eine Petition an den Landtag richten, in der die Umsetzung des aktuellen Entwurfs zur Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) gefordert wird. [..] Der stellvertretende SPD-Unterbezirksvorsitzene Alfred Münch kritisiert nun, dass "Aufsteigen mit Fürsty" so tue, als lägen "exotische Flugwünsche einzelner" im Interesse der Allgemeinheit. [..] Bürgerinitiativen verträten eigentlich Menschen, "die sonst auf staatlicher Seite kein Gehör finden".[..]


02.02.2006 Süddeutsche Zeitung

Petition soll Zivilfliegern Durchbruch bringen

[..] Mit einer Petition an den Bayrischen Landtag will die neu gegründete "Bürgerinitiative Aufgsteigen mit Fürsty - Luftverkehr schafft Arbeitsplätze e.V." die zivile Nutzung des Militärflugplatzes vorantreiben. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die "schweigende Mehrheit" für die Umsetzung des Landesentwicklungsprogramms Bayern (LEP) zu mobilisieren.[..] Die Startbahn in Bruck soll auf 1600 Meter verkürzt, nächtlicher Frachtverkehr ausgeschlossen werden. Mit unzumutbarer Lärmbelästigung sei nicht zu rechnen, schließlich sie Deutschland Marktführer bei der Geräuschreduzierung von Kolbenmotoren. [..] Es geht jetzt darum, Arbeitsplätze zu schaffen.[..]


02.02.2006 Süddeutsche Zeitung

Arbeitsplätze ein Mittel zum Zweck

Angesichts skandalös hoher Arbeitslosenzahlen ist im Grunde genommen die Gründung einer Bürgerinitiative schon seit langem überfällig, die sich mit Nachdruck für die Schaffung von Arbeitsplätzen einsetzt. [..] Mit der Aussicht auf möglichst viele Jobs hoffen die Befürworter einer fliegerischen Nachnutzung des stillgelegten Militärflugplatzes mehr Wohlwollen für ihre Interessen zu finden. [..] Um mit ihrem Antrag auf eine zivile Nachnutzung Erfolg zu haben, braucht die private Betreibergesellschaft des Brucker Flughafens eine positive Stimmung in der Bevölkerung. [..] Eine positive Seite hat die Vereinsgründung auf jeden Fall. Nun wird sich zeigen, wie groß der Rückhalt der Flieger wirklich ist. [..]


02.02.2006 Fürstenfeldbrucker Tagblatt

Die Zivilflieger formieren sich

[..] Die zivile Luftfahrt auf dem Fliegerhorst soll Auftrieb erhalten. Diesem Ziel hat sich eine Bürgerinitiative (BI) mit dem sprechenden Namen "Aufsteigen it Fürsty - Luftverkehr schafft Arbeitsplätze" verschrieben. Der Verein, der am Montag ins Vereinsregister eingetragen wurde, zählte bei der Gründungsversammlung bereits 60 Mitglieder. [..] Die Unternehmen im Landkreis seien auf globale Geschäftsverbindungen angewiesen. [..] Nach Informationen des Vereins hat ein Unternehmer bereits angekündigt, ein Luft-Taxi zu stationieren, wenn die luftrechtliche Genehmigung für den Fliegerhorst erteilt wird. Eine Münchner Firma soll Interesse haben, den Betriebssitz nach Fürsty zu verlegen. Ein weiteres Unternehmen aus dem Landkreis plane einen Service-Betrieb für Leichtflugzeuge. Aus das Industriegebiet Hasenheide Nord könne von einem Verkehrslandeplatz profitieren. [..]


Letzte Aktualisierung 13.11.2010

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